14.06.2017
Von: bo.

Klimadialog: Wie der Klimawandel indirekt die deutsche Wirtschaft trifft

 

Wie wirkt sich der Klimawandel in anderen Teilen der Welt auf die deutsche Wirtschaft aus? Darüber diskutierte das Umweltbundesamt Ende September 2016 mit Vertretern aus Unternehmen, Unternehmensverbänden, Versicherungswirtschaft sowie aus Verwaltung und der angewandten Wissenschaft. Daraus entstand anliegendes Ergebnispapier des Stakeholderdialogs zur Klimaanpassung. Auch Handelsunternehmen mit globalisierten Lieferketten müssen sich zunehmend mit der Thematik auseinandersetzen.

Schon in näherer Zukunft (bis 2030) könnten Störungen oder Ausfälle von Zulieferketten und Absatzmärkten die stark import- und exportabhängige deutsche Volkswirtschaft empfindlicher treffen, als dies allein durch direkte Klimaschäden vor Ort der Fall wäre. Hinzu kommen weitere klimawandelbeeinflusste Risikofaktoren, die sich mittel- bis langfristig in veränderten grenzüberschreitenden Investitionen, einer zunehmenden Migration und Einflüssen auf die Stabilität von Staaten und damit die internationale Sicherheitslage auswirken können. Vor allem Unternehmen, die in klimasensiblen Sektoren oder Regionen tätig sind, sollten sich daher frühzeitig und proaktiv mit Optionen für die robuste Gestaltung der Abläufe in den jeweiligen Arbeitsfeldern auseinandersetzen.

Quelle und weiterführende Informationen: Ergebnispapier des Stakeholderdialogs zur Klimaanpassung, Indirekte Effekte des globalen Klimawandels auf die deutsche Wirtschaft, Umweltbundesamt / KomPass – Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung, Stand: Dezember 2016 Wie der Klimawandel indirekt die deutsche Wirtschaft trifft, Umweltbundesamt, 13.6.2017


 
 
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